Die Generation, die nicht vergehen wird: Eine Betrachtung von Matthäus 24:34

Der Olivenberg in Jerusalem, wenige Tage vor Jesu Tod: Die Jünger Jesu stellen eine Frage, die die Menschheit seit fast zweitausend Jahren bewegt: „Was wird das Zeichen für deine Gegenwart und das Ende des Zeitalters sein?“ (Matthäus 24:3). In seiner monumentalen Antwort äußert Jesus in den Versen 33 und 34 eine Prophezeiung, die gleichermaßen Hoffnung weckt und zum Nachdenken zwingt:

„Ebenso wisst auch ihr, wenn ihr alle diese Dinge seht, dass er nahe an den Türen ist. Wahrlich, ich sage euch: Diese Generation wird auf keinen Fall vergehen, bis alle diese Dinge geschehen sind.“

Wie ist das Wort „Generation“ (griechisch: genea) zu verstehen? Warum und wie hat sich das Verständnis der Zeugen Jehovas im Laufe der Zeit entwickelt, und wie lässt sich das aktuelle Verständnis logisch verteidigen? Wer diese Fragen ernsthaft betrachtet, kommt nicht umhin, sich sowohl mit dem Text selbst als auch mit seiner inneren Logik auseinanderzusetzen.

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Wieviele Christen gab es im ersten Jahrhundert?

In meinem Blogbeitrag über die „144000“ und die „Große Volksmenge“ beschrieb ich das Dilemma ob man die Zahl 144000 als buchstäblich annehmen soll, oder ob es eine symbolische Zahl ist. Besonders bei dem Punkt ob die Anzahl der Christen im ersten Jahrhundert, die – wie Zeugen Jehovas ja glauben – alle geistgesalbt waren, laut einigen Quellen im Internet, die 144000 nicht bereits weit überschritten…

Die Quelle die ich damals diesbezüglich auf der Seite eines Kritikers der Zeugen Jehovas sah, behauptete dies recht glaubwürdig. Als Zeuge Jehovas muss ich ja immer recht behalten 😉 – es hat mich also schon beschäftigt dass man hierzu keine alternativen Meinungen findet. Es stellt sich heraus dass ich nicht genügend recherchiert habe.

Bei der Suche im Internet, bin ich auf 4 Personen gestoßen, welche keinerlei Agenda gegen oder für Zeugen Jehovas verfolgen, die diese Sache im Zuge ihrer Arbeit untersuchten.

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Zuerst ewiges Leben als Geschenk – dann Gott kennenlernen… oder umgekehrt?

Herr Evermann kritisiert gerne die Neue-Welt-Übersetzung und damit einhergehend die Zeugen Jehovas. Man bat mich, einen seiner Blogartikel zu analysieren.

Dabei geht es um Johannes 17:3 in der NWÜ – seinen Artikel kann man gerne hier in Gänze nachlesen, da ich im Folgenden auszugsweise daraus zitieren werde (Stand: 16. Januar 2019) Weiterlesen

607 v.u.Z oder 587 v.u.Z.? Das Dilemma um die Zerstörung Jerusalems

Das Jahr 607 v.u.Z ist ein bedeutendes Jahr in der biblischen Chronologie, zumindest nach der Auffassung der Zeugen Jehovas. Es markiert den Beginn von den in Daniel erwähnten 7 Zeiten, und mündet somit im Jahr 1914 u.Z. – das Jahr das für Zeugen Jehovas die Inthronisierung Jesu im Himmel markiert, ebenso wie den Anbruch der „letzten Tage“. Mit dem Jahr 607 v.u.Z. widersprechen Zeugen Jehovas jedoch der säkular gängigen Neo-Babylonischen Chronologie.

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Falsche Propheten?

Ein Hauptargument wieso Kritiker davon überzeugt sind dass Zeugen Jehovas Gottes Anerkennung sicherlich nicht hätten, besteht darin dass man gerne die FP-Keule rausholt (für die welche es nicht bemerkt haben – „FP“ steht für Falsche Propheten).

Begründet wird diese Beschuldigung damit, daß Zeugen Jehovas scheinbar mehrmals in der Vergangenheit das Ende der Welt „prophezeit“ hätten, und sich jedes Mal diese „Prophezeiungen“ als falsch herausgestellt haben.

Da liegt es nahe Zeugen Jehovas den unbeliebten Stempel „Falsche Propheten“ aufzudrücken.

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