Der Olivenberg in Jerusalem, wenige Tage vor Jesu Tod: Die Jünger stellen eine Frage, die die Menschheit seit fast zweitausend Jahren bewegt: „Was wird das Zeichen für deine Gegenwart und das Ende des Zeitalters sein?“ (Matthäus 24:3). In seiner monumentalen Antwort äußert Jesus in den Versen 33 und 34 eine Prophezeiung, die gleichermaßen Hoffnung weckt und zum Nachdenken zwingt:
„Ebenso wisst auch ihr, wenn ihr alle diese Dinge seht, dass er nahe an den Türen ist. Wahrlich, ich sage euch: Diese Generation wird auf keinen Fall vergehen, bis alle diese Dinge geschehen sind.“
Wie ist das Wort „Generation“ (griechisch: genea) zu verstehen? Warum und wie hat sich das Verständnis der Zeugen Jehovas im Laufe der Zeit entwickelt, und wie lässt sich das aktuelle Verständnis logisch verteidigen? Wer diese Fragen ernsthaft betrachtet, kommt nicht umhin, sich sowohl mit dem Text selbst als auch mit seiner inneren Logik auseinanderzusetzen.
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