Johannes 1:1 wird meist als Paradebeispiel verwendet um zu demonstrieren dass Zeugen Jehovas „die Bibel verfälscht“ hätten. Eine genauere Betrachtung der Grammatik offenbart jedoch dass die meisten deutschen Bibelübersetzungen (und man könnte auch die üblichen englischen Bibelübersetzungen hier mit ins Boot nehmen), sich irren und ihre eigene Übersetzungsregeln für ein geliebtes Dogma über Bord werfen!
Wer Johannes 1:1 ernst nimmt, muss die Grammatik ernst nehmen. Nicht die Dogmatik diktiert die Übersetzung – der Text tut es. Genau hier liegt der springende Punkt: Die üblichen Bibelübersetzungen wenden im gesamten Johannesevangelium eine klare, konsistente Regel an, wenn es um prädikative Substantive geht, die vor dem Verb stehen und ohne Artikel gebraucht werden. Sie übersetzen mit „ein …“. Fast überall. Und damit meine ich eigentlich ÜBERALL MIT NUR EINER AUSNAHME! Nur an einer Stelle wird diese Regel plötzlich fallen gelassen: bei Θεός in Johannes 1:1c. Das ist keine Kleinigkeit, sondern eine hermeneutische Zäsur.
Der griechische Befund in Johannes 1:1
Der Text lautet:
1 Ἐν ἀρχῇ ἦν ὁ λόγος,
2 καὶ ὁ λόγος ἦν πρὸς τὸν θεόν,
3 καὶ θεὸς ἦν ὁ λόγος.
- Zeile 1: Das Wort existierte „im Anfang“.
- Zeile 2: Das Wort war „bei Gott“, mit Artikel: τὸν θεόν (wörtlich „dem Gott“) – der spezifische, personal definierte Gott, den Johannes meint.
- Zeile 3: θεός steht ohne Artikel vor dem Verb: καὶ θεὸς ἦν ὁ λόγος.
Die Stellung und Form von θεός in 1:1c ist entscheidend: anarthros, präverbal, prädikativ. Das sind keine Zufälle; Johannes setzt diese Struktur bewusst ein. Er schreibt nicht „καὶ ὁ λόγος ἦν ὁ θεός“, was die Identität mit „dem Gott“ (dem Vater) aussagen würde. Er markiert eine Unterscheidung, nicht eine Gleichsetzung.
Das Wort „anarthros“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet schlicht: ohne Artikel. Im Deutschen kennen wir den bestimmten Artikel („der, die, das“) und den unbestimmten Artikel („ein, eine“). Auch im Alt-Griechischen (Koine-Griechisch) gibt es einen bestimmten Artikel (ὁ, ἡ, τό), aber keinen eigenen unbestimmten Artikel. Wenn ein Nomen im Griechischen ohne Artikel steht, muss der Übersetzer entscheiden: Ist es bestimmt („der …“), unbestimmt („ein …“) oder qualitativ („von der Art …“)?
Gerade im Koine-Griechisch – der Sprache des Neuen Testaments – ist diese Frage entscheidend, weil der Artikel sehr bewusst gesetzt oder weggelassen wird.
Was ein Nomen vergleichbar mit Θεός in Joh 1:1c macht
Damit ein Substantiv im Johannesevangelium wirklich mit θεός in 1:1c vergleichbar ist, muss es bestimmte, klar prüfbare Kriterien erfüllen:
- Singular: Einzelnennform, keine Plural- oder Sammelbezeichnung.
- Präverbal: Es steht vor der Kopula (ἐστίν/ἦν).
- Anarthros: Ohne bestimmten Artikel.
- Prädikatsnominativ: Funktioniert syntaktisch als Prädikat zum Subjekt.
- Zählbar: Kein abstrakter oder massenhafter Begriff.
- Nicht definit: Im Lichte von Harner’s Hypothese; die Form zielt nicht auf definiten Gebrauch.
- Optional – Personbeschreibung: Häufig bezeichnet der Ausdruck eine Person oder Rollenidentität.
Die These lautet: Alle Substantive im Johannesevangelium, die diese Kriterien erfüllen, werden von Übersetzern mit „ein …“ wiedergegeben – mit einer einzigen, theologisch motivierten Ausnahme: θεός in Johannes 1:1c.
Die konsequente Praxis im Johannesevangelium
Unter den vergleichbaren Beispielen ist das Muster eindeutig. Betrachten wir typische Stellen, die genau dieselbe grammatische Konstellation zeigen:
Vergleichsbeispiele im Johannesevangelium
| Stelle | Griechischer Text | Struktur | Übliche Wiedergabe | Beobachtung |
|---|---|---|---|---|
| Johannes 4:19 | προφήτης εἶ σύ | Präverbal anarthros prädikativ | „Du bist ein Prophet“ | Kriterien erfüllt → „ein …“ |
| Johannes 9:17 | προφήτης ἐστίν | Präverbal anarthros prädikativ | „Er ist ein Prophet“ | Kriterien erfüllt → „ein …“ |
| Johannes 10:1 | κλέπτης … ἐστίν | Präverbal anarthros prädikativ | „… der ist ein Dieb“ | Kriterien erfüllt → „ein …“ |
| Johannes 10:1 | λῃστής ἐστιν | Präverbal anarthros prädikativ | „… der ist ein Räuber“ | Kriterien erfüllt → „ein …“ |
| Johannes 1:1c | καὶ θεὸς ἦν ὁ λόγος | Präverbal anarthros prädikativ | Traditionell: „das Wort war Gott“ | Kriterien erfüllt → Regel gebrochen |
Griechische Textform und gängige Übersetzungspraxis lassen sich in Standardausgaben und Übersetzungen leicht verifizieren; der Kernpunkt ist die identische grammatische Konstellation in allen Beispielen.
Diese Liste ließe sich erweitern; im Johannes-Evangelium bin ich insgesamt auf 8 Stellen gestossen wo man diese Grammatische Konstellation vorfindet: Überall wird in den heute gängigen Bibelübersetzungen der unbestimmte Artikel gesetzt – außer bei θεός in Joh 1:1c. Ich habe die Suche erweitert, und alle Schriften analysiert die dem Apostel Johannes zugeschrieben werden. Es fanden sich mindestens 5 weitere Fälle:
- 1 Joh 4:20 – ψεύστης ἐστίν → „… der ist ein Lügner“
- 1 Joh 2:4 – ψεύστης ἐστίν → „… der ist ein Lügner“
- 1 Joh 2:22 – ὁ ψεύστης … ἐστίν → „… der ist ein Lügner“
- 2 Joh 7 – πλάνος ἐστίν → „… der ist ein Verführer“
- Offb 17:18 – γυνὴ ἐστίν → „… die Frau ist eine große Stadt“
Die einzige Ausnahme bleibt Johannes 1:1c. Das ist die Inkonsequenz, die bei den meisten anderen Bibelübersetzungen auffällt. Die NWÜ hingegen ist hier konsequent!
Warum „ein Gott“ grammatisch zwingend ist
Die Frage ist nicht „ob“ man „ein Gott“ sagen darf, sondern „warum“ es der grammatischen Regel entspricht:
- Anarthros und präverbal: Prädikative Substantive ohne Artikel vor der Kopula werden im Johannesevangelium qualitativ/indefinit verstanden und entsprechend wiedergegeben. Die Übersetzung „ein …“ markiert genau diesen Gebrauch.
- Unterscheidung zu ὁ θεός in 1:1b: Johannes hat den Artikel direkt zuvor bewusst gesetzt (πρὸς τὸν θεόν). Das macht die Identifikation mit „dem Gott“ in 1:1c grammatisch unplausibel. Derselbe Autor schafft im unmittelbaren Kontext eine klare semantische Differenz.
- Semantischer Rahmen von θεός: In der biblischen Sprachwelt bezeichnet „Gott“ (θεός / אֱלֹהִים) nicht ausschließlich den einen Allmächtigen, sondern auch göttliche, übermenschliche oder von Gott bevollmächtigte Wesen/Repräsentanten. Der „Qualitäts“-Gebrauch von θεός beschreibt Zugehörigkeit zur göttlichen Sphäre, ohne Identität mit dem Vater zu behaupten.
- Harner’s qualitative Beobachtung:1 Die qualitative Nuance anarthroser prädikativer Nomen hängt nicht mit Definitheit zusammen. Eine qualitative Aussage („göttlicher Natur“) widerspricht nicht der indefiniten Wiedergabe; sie stützt sie, weil der Artikel gerade fehlt und die Identität nicht behauptet wird.
Direkte Antwort: Die Neue-Welt-Übersetzung („das Wort war ein Gott“) ist die konsequente Anwendung der Regel, die Johannes sonst überall bestätigt bekommt. Sie bewahrt die vom Text gesetzte Differenz zwischen „dem Gott“ und „göttlicher Zugehörigkeit“ des Logos.
Der einsame Ausnahmefall – und warum er theologisch ist, nicht grammatisch
Warum brechen traditionelle Übersetzungen ihre eigene Praxis ausgerechnet bei Johannes 1:1c? Die Grammatik gibt keinen Grund hierfür. Die Gründe liegen erkennbar außerhalb der Syntax:
- Dogmatische Sicherung der Trinitätslesart: Die Formulierung „das Wort war Gott“ setzt die Identität mit „dem Gott“ voraus, obwohl der Artikel fehlt und der Kontext die Differenz markiert.
- Vermeidung der Indefiniertheit: Man möchte „ein Gott“ vermeiden, weil man die Schlussfolgerung scheut, das Wort gehöre zur göttlichen Sphäre ohne Identität mit dem Vater. Doch genau das sagt die Grammatik: Qualität und Zugehörigkeit, nicht Gleichsetzung.
- Inkonsequenz im Vergleichskorpus: Dass dieselben Übersetzer bei προφήτης, κλέπτης, λῃστής usw. anstandslos „ein …“ setzen, aber bei θεός plötzlich nicht, zeigt: Hier entscheidet die Dogmatik über die Wortwahl, nicht der Text.
Rhetorische Frage, die man kaum überlesen kann: Wenn Johannes wirklich ausdrücken wollte, dass das Wort identisch mit dem Vater ist – warum hat er dann nicht „καὶ ὁ λόγος ἦν ὁ θεός“ geschrieben?
Ich habe mit 3 unterschiedlichen Leuten online gesprochen die von sich behaupteten Experten im Koine Griechischen zu sein, und die die gängige Übersetzung verteidigten, und behaupteten die Wahl der Übersetzung dieser Textpassage in der NWÜ könne nicht stimmen.
Ich habe sie gefragt: Nehmen wir mal an Johannes hätte tatsächlich sagen wollen, dass der Logos „ein Gott“ im qualitativen Sinne, oder im Sinne von „ein Gott“ neben „dem Gott“. Inwieweit hätte er die Formulierung anders wählen müssen, um die Übersetzung mit „das Wort war ein Gott“ stimmen zu lassen? Die Antwort: „Dies sei eine interessante Frage – man müsse recherchieren und würde sich wieder melden“ – Die ist bereits über ein Jahr her, und ich habe von keinem der 3 Experten, trotz Nachfrage, bisher eine Antwort erhalten!
Nehmen wir mal an Johannes hätte tatsächlich sagen wollen, dass der Logos „ein Gott“ im qualitativen Sinne, oder im Sinne von „ein Gott“ neben „dem Gott“. Inwieweit hätte er die Formulierung anders wählen müssen, um die Übersetzung mit „das Wort war ein Gott“ stimmen zu lassen?
Ich warte bis heute auf eine Antwort!
Kriterienblock und Prüfstein für Leser
Wer es nachprüfen möchte, kann die Kriterien von oben als einfachen Prüfstein benutzen. Finden sich im Johannesevangelium Substantive, die diese Kriterien erfüllen …
- Singular
- Präverbal
- Anarthros
- Prädikatsnominativ
- Zählbar
- Nicht definit (im Sinne qualitativen Gebrauchs)
- Optional: Personenbezeichnung
… dann vergleiche die gängige Übersetzungspraxis. Man wird feststellen: Es wird mit „ein …“ wiedergegeben. Die einzige Stelle, an der diese Praxis durchbrochen wird, ist θεός in Johannes 1:1c – und dafür gibt es keinen grammatischen, sondern einen dogmatischen Grund.
Schlussfolgerung
- Die Neue-Welt-Übersetzung folgt in Johannes 1:1c der Grammatik: anarthros, präverbal, prädikativ, zählbar – mithin „ein Gott“.
- Traditionelle Übersetzungen brechen ihre sonst konsequente Regel genau hier und ersetzen Grammatik durch Dogmatik.
- Der Text selbst markiert die Differenz zwischen „dem Gott“ (mit Artikel, 1:1b) und der göttlichen Zugehörigkeit des Logos (ohne Artikel, 1:1c).
Direkter Befund: Johannes 1:1 ist kein Beweis für die Identität des Logos mit „dem Gott“, sondern für seine göttliche Qualität und Stellung – unterschieden vom Vater, bei ihm, von ihm, und zu ihm hin orientiert.
Zum Weiterdenken
- Wenn die Regel überall sonst gilt, warum wird sie hier aufgehoben?
- Weshalb sollte die Grammatik ausgerechnet im publikumsträchtigsten Vers suspendiert werden?
- Was gewinnt man, wenn man den Text sagen lässt, was er grammatisch sagt – und Dogmatik erst sekundär, sauber hergeleitet, ins Spiel bringt?
Wenn wir den Text sprechen lassen, ist die Neue-Welt-Übersetzung nicht die Ausnahme, sondern die Konsequenz. Und genau das sollte jede Übersetzung leisten.
- Philip B. Harner stellte in seiner berühmten Studie (1973, Journal of Biblical Literature) fest, dass anarthrose, präverbale Prädikatsnomen im Neuen Testament in erster Linie eine qualitative Bedeutung haben. Das heißt: Sie beschreiben die Natur oder Wesensart des Subjekts, nicht seine Identität („der …“) und nicht bloß seine Zugehörigkeit („ein …“). Für Johannes 1:1c bedeutet das: „θεός“ charakterisiert das Wort als göttlich in seiner Natur, ohne es mit „dem Gott“ (dem Vater) zu identifizieren. ↩︎
im Anfang war Jesus?
das ist doch einfach nur erfunden. Das „Wort“ also der Logos ist nicht Jesus sondern heißt einfach nur Plan, Sinn, Vorsatz, Rede usw.
es gibt nicht einen Vers in der Schrift, wo das Wort personifiziert wird.
der Logos in Offenbarung 19,13 ist ebenfalls nicht Jesus, sondern der Name den er trägt heißt „das Wort Gottes“ weil er den Logos repräsentiert. Der Logos wurde Fleisch in Johannes 1,14 ist ebenfalls nicht Jesus. Es heißt dort, dass der Logos Gottes Fleisch wurde, also in unserem Messias sichtbar oder Wirklichkeit wurde.
1 Tim 2,5 besagt ganz klar. Jesus ist der Mensch der zwischen Gott und uns steht und nicht ein präexistentes Wesen Namens Erzengel Michael der in Maria inkarniert. Wir sind doch keine Hindus!
als ich bei den Zeugen meine erste Bibelstunde hatte würde ich gefragt. „Was glaubst du wer ist das Wort“ ich erwiderte „das Wort Gottes“ sie antworteten „Nein, du musst das Wort durch Jesus ersetzen“
Heute kann ich nur lächeln aber es hat mich Jahrzehnte gekostet dieser falschen Interpretation zu entkommen. Meine Intuition war richtig. Es ist das Wort Gottes und nicht Jesus! Jesus ist und bleibt ein echter Mensch, denn nur so werden wir erlöst. Römer 5,12-19 sowie 1kor 15,21 und 45.
nicht Engeln hat Gott die zukünftige Welt unterworfen! Hebräer 2,5!
dieser Vers ist ein klarer Beweis, dass Jesus kein Engel ist der nur so tat als wenn wer ein Mensch wäre.
ich könnte hier nicht so weiter machen aber beende es hiermit.
p.s
Sprüche 8,22 ist auch nicht Jesus! Sonst wäre er auch derjenige der Vieh schlachtete in 9,1
er existierte nicht bis zur seiner Geburt!
Hallo Przemek,
vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar! Ich schätze den respektvollen Austausch sehr, auch wenn wir in der Frage der Präexistenz unterschiedliche Schlüsse ziehen. Ich kann die sozinianische Sichtweise – besonders den Fokus auf Jesus als den „letzten Adam“ (1. Korinther 15:45) – gut nachvollziehen. Damit Jesus ein entsprechendes Lösegeld für das sein konnte, was Adam verlor, musste er tatsächlich vollständig Mensch sein.
Hier liegen unsere Ansichten gar nicht so weit auseinander: Auch wir lehnen die „Inkarnation“ im trinitarischen Sinne (einen „Gott-Menschen“) ab. Wir glauben, dass Jesus auf der Erde kein hybrides Wesen war, sondern sich vollständig „entäußert“ hat (Philipper 2:7).
Zu deinen Punkten möchte ich gerne ein paar Gedanken ergänzen:
Wir stimmen völlig überein, dass Jesu Mittlerrolle durch seine unerschütterliche Treue als Mensch möglich wurde. Erst seine Prüfungen und Qualen in Fleisch und Blut qualifizierten ihn als mitfühlenden Hohepriester (Hebräer 2:17-18). Sein menschliches Opfer ist das, was uns errettet – ein vollkommenes Leben für das, was Adam verwirkt hatte. Wenn Jesus zwischen Gott und Mensch vermittelt tut er dass als Geistwesen im Himmel, im vollen Bewusstsein was er als Mensch durchmachte und wie er als Mensch „Gehorsam lernte durch die Dinge die er litt“.
Interessanterweise bedeutet das griechische Wort ággelos (wie auch das hebräische mal’ākh) schlicht ‚Bote‘. In diesem funktionalen Sinne ist Jesus zweifellos der größte ‚Bote‘ (oder das ‚Wort‘) Gottes. Dass er als Michael bezeichnet wird, ist für uns kein Widerspruch zu seiner Menschwerdung, sondern identifiziert ihn als denjenigen, der schon im Himmel das Heer Gottes anführte (Offenbarung 12:7) und dies auch bei seiner Wiederkunft tut (1. Thessalonicher 4:16 – dort heißt es bezeichnenderweise, er gebiete mit der ‚Stimme eines Erzengels‘).
Der Vergleich mit dem Hinduismus hinkt für uns deshalb, weil es nicht um eine endlose Reinkarnation geht, sondern um eine einmalige, gezielte Übertragung des Lebens durch Gott, um die Rettung der Menschheit zu ermöglichen. Er wurde wirklich Mensch, ohne ‚Hintertür‘, um als Mensch zu siegen.
Ich verstehe deine Vorsicht gegenüber Dogmen sehr gut. Aber für uns ist gerade dieser Weg – vom Himmel auf die Erde und als Geistwesen zurück – der Schlüssel, um die Tiefe von Gottes Liebe erst richtig greifbar zu machen.